Wer professionelle Fotos schießt, möchte diese nicht über Internetportale oder Discounter drucken lassen, sondern lieber selbst drucken, was heutzutage auch keine Schwierigkeit mehr darstellt.
Bei einem Tintenstrahldrucker kostet der Ausdruck bei einer Größe von 10×15 cm, in Abhängigkeit vom Druckermodell, dem Papier und der Druckauflösung, zwischen ca. 10 und 50 Cent. Vorteil der Variante ist, dass das Bild sofort nach dem Knipsen zur Verfügung steht und eingerahmt an die Wand gehängt werden kann. Wichtig dabei ist, sich für hochwertiges Papier zu entscheiden, das genau die Druckergebnisse liefert, die man auch von professionellen Druckgeschäften erwarten würde. Da die Kosten fürs Druckerzubehör, Papier und die Toner Brother fürs Fotodrucken schnell in die Höhe schießen, ist die Variante hauptsächlich für Profi-Fotografen oder Personen geeignet, die nur ab und an Fotos in größeren Formaten als Geschenk oder zur Wanddeko drucken. Ansonsten lohnt es sich, das Drucken in andere Hände zu übergeben.
Alternativ zu einem Tintenstrahldrucker lassen sich Fotos auch per Laserdrucker aufs Papier bringen, was dann meist etwas günstiger ist. Da jedoch die Drucker an sich teurer in der Anschaffung sind, sollte man sich genau überlegen, wie häufig man Fotos drucken möchte. Noch besser eignen sich spezielle Fotodrucker, bei denen es sich häufig um Thermosublimationsdrucker handelt. Bei diesen verwandelt sich Farbwachs durch hohe Temperaturen (300 bis 400 °C) in einen gasförmigen Zustand, wodurch einzelne Farbstoffe von der Farbträgerfolie verdampfen und sich aufs Papier setzen. Je nach Temperatur verändert sich die Farbstoffmenge und damit die Helligkeit der einzelnen Bildpunkte. Für den gängigen Alltags-Knipser lohnt es sich nicht, sich mit solche teurem Bürobedarf einzudecken. Doch für Fotofans ist diese Variante eine gute Möglichkeit, ihre Bilder selbst auszudrucken und damit vom Knipsen bis zum fertigen Bild alles selbst gemacht zu haben, wie es auch bei der analogen Fotografie für Profifotografen gängig war.